Herzlich Willkommen auf dem Vereinslokal Utopia Blog.
Vereinslokal Utopia ist ein Format von Goldproduktionen und entsteht an jedem Durchführungsort neu.
Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Ortes werden bei einem Abendessen und Spiel Zukunftsvisionen für unseren Lebensraum entwickelt.
Vereinslokal Utopia besteht aus fünf Vereinsabenden und einer Installation. Zehn Vereine werden vom Verein Goldproduktionen zu einem Abendessen in sein mobiles Vereinslokal eingeladen.
Ausgehend von den Themenfeldern Raum, Geld, Macht, Zeit und Glück wird zusammen diskutiert, gespielt und darüber nachgedacht, wie unser Lebensraum in hundert Jahren aussehen könnte.
In der wachsenden Installation sind die Visionen der Abende öffentlich zu sehen.
Dieser Blog ist im März 2016 entstanden während der Durchführung von Vereinslokal Utopia in Zürich in der Shedhalle in Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik.
2014/2015 gastierte Goldproduktionen mit Vereinslokal Utopia in Aarau und in Liechtenstein.
Weiter Durchführungen sind im Herbst 2017 geplant.
Anfragen und Anregungen nehmen wir gerne unter folgender Mailadresse entgegen: bureau{at}goldproduktionen.ch

 

 

 

Freitag, 25. März

Ein bisschen verspätet einige Bilder des fünften Vereinsabend.

Zum Thema Glück kochte Maurice Maggi Fisch. Wir erinnerten uns an die Geschichte Der Fischer und seine Frau, in der Ilsebill nie zufireden ist mit dem was sie bekommt.

Zum Thema Zukunft&Glück als Experte kam der Philosoph Harry Wolf und erzählte von der Glückdefinition der Epikureer und der Stoiker.

In der ersten Spielrunden in den Séparées diskutierten wir über die Fragen:

Worauf könnten wir verzichten und mit welchen Folgen?

Wie sähe eine ideale Gesellschaft aus? Wo liegen die grössten Hindernisse für deren Realisierung?

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Der Verein du-bist-du zusammen mit dem Paulus Chor beim Apéro
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Das Gastgeschenk des Paulus-Chors sind Sugus, welche die Chormitglieder regelmässig in den Probepausen essen.
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du-bist-du schenkt uns einen Spiegel, auf dem steht was für sie Glück bedeutet
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Der Apéro von Maurice Maggi, Pilze, Glückspilze?
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Der Philosoph Harry Wolf bei seinem Referat. Fühlen wir uns eher zu den Epikureern oder zu den Stoikern hingezogen?

Der vierte Vereinsabend

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Der Apéro

 

 

 

 

 

Das war der vierte Vereinsabend zu Zukunft und Zeit mit Dock 18 und dem Seesportfischerverein Zürich und Zollikon.

Folgende Fragen wurden in der ersten Spielrunde diskutiert:

Im roten Séparée: Wie würde sich die Stadt verändern, wenn die Menschen mehr Lebenszeit zur Verfügung hätten?

Im grünen Séparée: Wie würde sich Zürich verändern, wenn die Menschen die Ruhe und Gelassenheit der Fischer innen und Fischer hätten?

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Mitglieder von Dock 18 und vom Seesportfischerverein Zürich und Zollikon im Gespräch

Der zweite Vereinsabend

Zum zweiten Abend trafen sich der Verein FleXibles und der Rotary Club Zürich City. Es wurde sehr intensiv über das Thema Zukunft&Geld, aber auch weit darüber hinaus debattiert. Es wurde viel über Wohnformen, Werte und wünschenswerte Bildung, aber auch über Sexualität und Beziehungen diskutiert. Einen zusätzlichen Input gab uns die Ökonomin Irmi Seidl, die sich mit der Postwachstumsgesellschaft auseinandersetzt.

Wer am meisten verdient, durfte die Frage aussuchen, mit der die Diskussion gestartet wurde.  Das waren die Fragen: Wie könnte Zürich nicht nur Zentrum des Geldes werden, sondern auch Zentrum des Glücks./ Was müsste sich verändern, damit die Wachstumszahlen die Menschen nicht mehr interessieren?

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Die geladenen Gäste beim Apéro.

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Während des Inputs der Ökonomin Irmi Seidl.

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Der Koch Maurice Maggi erzählt etwas zur Vorspeise.IMG_2513

 

 

 

 

 

 

Den Nachschlag kann man sich selber schöpfen.

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Fragen und Gesprächsnotizen.

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Beim Erfinden vom Zürich der Zukunft.

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Der erste Vereinsabend

Es haben sich getroffen:

Der Verein Zürcher Bienenfreunde und der Verein augenauf zum Thema Zukunft&Raum.                                                                                       Hayat Erdogan, Dozentin im Studiengang Master of Arts in Theater an der ZhdK, gab einen kurzen Input zur Frage, was eine Stadt lebendig macht. Dann wurde zusammen gegessen, diskutiert, gespielt und darüber nachgedacht wie Zürich in hundert Jahren sein könnte.

Gebaut wurden mobile Wohneinheiten und vertikale Parks in einer gänzlich gleichberechtigten Gesellschaft, die aber viel gemeinschaftlichen Willen von ihren Bewohner_innen einfordert.

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