Sonntag, 18. März

Heute mal keine Bilder. Goldproduktionen hat sich viel vorgenommen und deshalb, nebst dem Bauen und den spannenden Gesprächen mit den vielen Besuchern, keine Zeit gehabt um Bilder zu schiessen.

Die Geld-schnüffel-Box ist jedoch nach einigen Pannen fertig. Diese Idee entstand nach dem Abend Zukunft&Geld. Wird in Zukunft nur noch in Kryptowährungen gezahlt und Papiergeld bleibt nur aus Nostalgischen Gründen bestehen?

Am Mittwoch kommen die Maskenliebhaber-Gesellschaft und Kopfkino zum letzten Abend Zukunft&Glück zusammen. Dafür bleibt genug zu tun!

Samstag, 17. März

Das Wandbild zeigt immer mehr Interventionen. Unteranderem das vertikale Wohnen das von der Natur durchwachsen ist.
(Bild: Rolf Notter)

Am Nachmittag wurde ein Workshop zum Thema „Luzern in 100 Jahren“ in der Installation durchgeführt. Das Stadtplanungsbüro durfte nach dem gleichen Prinzip wie die eingeladenen Vereine eigenen Utopie-Modelle für Luzern bauen.

Sie haben sichtlich Spass beim Bauen.

Freitag, 16. März

Es wird laut in der Installation. Während wir bereits für die Besucher geöffnet haben, wird fleissig an der Umsetzung gebaut.

Was könnte hier entstehen?
Die neuen Spielbretter werden beschriftet.
Bald ist sie fertig unsere Geldschnüffelbox. Entstanden aus den Inputs des zweiten Vereinsabends Zukunft und Geld. Wie das so riecht? Kommt uns besuchen!

Der dritte Vereinsabend

Zum Thema Macht kochten Moritz Stiefel und sein Team eine Bärlauchschaumsuppe und Spätzlipfanne. Ziemlich mächtig das Ganze!

Als Experte kam der Sozialethiker Hans Ruh und sprach über den Einfluss von Macht, über strukturelle Gewalt und mögliche Lösungen.

Nach der Diskussion über die Frage, welche Positionen gestärkt und welche ausgewechselt werden müssten, wenn unsere Gesellschaft eine Fussballmannschaft wäre, kam es beim Spiel zu ganz konkreten Vorschlägen wie Luzern auszusehen hätte.

Während im einen Séparée eine autonome Gesellschaft enstand, die sich abgeschottet und von der Globalisierung losgesägt hat, wurde im anderen Séparée eine hochtechnisierte Welt gebaut.

Während des Inputs von Hans Ruh (Foto: Jonas Wydler)
Gastgeschenk des FC Luzern, die Nachwuchsmannschaft die künftig Erfolg bringen wird (Bild: Jonas Wydler)

Samstag, 10. März

Viele Besucher die am Samstag unsere Installation besucht haben. Und wir haben weitergearbeitet.

Der Eingang in die Installation vom Vereinslokal aus. Durch den Schrank tritt man in die nähergerückte Natur.
Wie wäre wohl das Erlebnis, wenn Gemeinschaftsklo’s zur Normalität gehören?

Freitag, 9. März

Die ersten Besucher unserer Installation. Viele spannende Gespräche und Eindrücke, und erste Bilder von den Interventionen vom ersten Vereinsabend „Zukunft und Raum“.

Intervention am Wandbild. Gleich am ersten Abend wurde die Kappelbrücke im zukünftigen Luzern mit einem grossen Platz ersetzt, auf dem diverse Begegnungen stattfinden können. Fussend auf der Diskussion wo und wie Freiräume definiert und zu finden sind.
Am ersten Vereinsabend wurde unteranderem gewünscht, dass die Natur näher zur urbanen, belebten Stadt rückt. Dabei soll es sich weniger um bepflanztes Grün handeln, als um eine Rückeroberung der wilden Natur.
Besucherinnen betrachten die Modelle des ersten Vereinsabends, während wir die Modelle vom letzten Mittwoch fertig stellen.

Donnerstag, 8. März

Während wir die Ergebnisse vom gestrigen Abend umsetzen, wird fleissig an den letzten Kleinigkeiten für die Eröffnung am nächsten Tag gearbeitet. Wir freuen uns, die Visionen und unsere Umsetzungen bald dem breiteren Publikum vorstellen zu dürfen.

„Was morgen kommen schon Besucher?“
Der ganze Tag am Laptop…

 

Der zweite Vereinsabend

Zum zweiten Abend trafen sich das Luzerner Tauschnetzund die Rosalische Gesellschaft. Es wurde sehr intensiv über das Thema Zukunft&Geld, aber auch weit darüber hinaus debattiert. Einen zusätzlichen Input gab uns der Cyber Security Experte Guido Rudolphi, der uns über die Funktionsweisen von Kryptowährungen aufgeklärt hat.

Konkret wurde über die Frage sinniert, was sich verändern würde, wenn das Streben nach dem eigenen Vorteil zugunsten der Gemeinschaft in den Hintergrund rückt. Parallel fand eine Diskussion darüber statt, was sich verändern würde, wenn die Menschen dem nachgehen, was sie glücklich macht. Stützend auf diese beiden Fragen wurden die Zukunftsvisionen aufgebaut und Diskurse geführt.