Samstag, 24. März

Die Austellung wird langsam fertig gestellt für die Finissage am Sonntag       1. April. Eine Leerstelle bleibt noch zu füllen und viele Ideen werden ausprobiert. Ganz einig sind wir uns noch nicht, aber ein wenig Zeit um nachzudenken bleibt noch.

Zu guter letzt darf auch ein wenig Spass zu später Stunde sein. Um ein Element für eine Leerstelle zu testen, haben wir kurzer Hand eine Konfettibombe ausgelöst.

Hier gehts zum Video

Das Reststück der Mauer, die an mehreren Abenden gebaut wurde. Einmal, um sich von der Globalisierung abzuschotten und als autonome Gesellschaft zu funktionieren und einmal als Schutz vor dem Bürgerkrieg zweier Gemeinden, welche nicht die gleichen Lebensqualitäten vorweisten.
Da nun alle Modelle komplett sind, gibt es für die Besucher viel zu vergleichen. Neben den gefüllten Leerstellen, ist auch das Wandbild immer voller geworden.
Viele kleine Besucher toben sich aus. Ob sie die Zukunftsvisionen der Vereine später bestätigen werden?

Freitag, 23. März

Freitag ist der grosse Umsetzungstag! Während einige Interventionen der letzten Woche fertig gestellt werden, wird bereits wieder an neuen gearbeitet. Am Nachmittag durften wir einen weiteren Workshop mit der Baugenossenschaft in unserer Installation begrüssen.

Der Workshop der Stadtplaner ist in vollem Gange
Das letzte der vier Expertenmodell wird montiert. Nun gibt es keine Leerstellen mehr für weitere Modelle.

 

Donnerstag, 22. März

Nun geht es wieder an das Umsetzen der herauskristallisierten Ideen.

Als erstes wird der Rest von Goldproduktionen von den beiden Gastgeberinnen des Abends geupdated.
Unter prüfendem Blick und mit vollem Körpereinsatz geht es einem Teil des Wandbilds an den Kragen. Da wird aber eine neue Intervention entstehen!

Der vierte Vereinsabend

Der vierte Vereinsabend zum Thema Zukunft und Glück ist nun auch schon vorüber. Wie schnell die Zeit vergeht! Eingeladen haben wir dazu die Maskenliebhaber Gesellschaft und Kopfkino. Martin Hartmann, Professor an der Uni Luzern für Philisophie, hat als externer Überraschungsgast einen schönen aber ernüchternden Input über die Glücksforschung gegeben. Glück sei heutzutage nicht nur messbar, sondern vorallem auch optimierbar. Mit diesem Input ging es für die beiden Vereine dann in die Séparées für eine erste Diskussionsrunde über Glück und die Fragen „Wer wären wir, wenn wir uns von Erwartungen befreien könnten und was für einen Einfluss hätte dies auf die Gesellschaft?“ und „Welchen Einfluss kann die Gemeinschaft auf das Glück der/ des Einzelnen haben?“.

Derweil kochte Moritzstiefel, passend zum Thema, Huft von glücklichen Kühen. Der Diskurs hat alle hungrig gemacht.

Später wurde konkret an die Zukunft Luzerns gebaut. Während das eine Modell dominiert wurde von einer Wettbewerbsbedingten Gesellschaft, in der verdichtet gewohnt wird und eine grosse Naturverbundenheit besteht, entstand im zweiten Modell eine Gesellschaft, die so verrückt und offen ist wie an der Luzerner Fasnacht.

Sonntag, 18. März

Heute mal keine Bilder. Goldproduktionen hat sich viel vorgenommen und deshalb, nebst dem Bauen und den spannenden Gesprächen mit den vielen Besuchern, keine Zeit gehabt um Bilder zu schiessen.

Die Geld-schnüffel-Box ist jedoch nach einigen Pannen fertig. Diese Idee entstand nach dem Abend Zukunft&Geld. Wird in Zukunft nur noch in Kryptowährungen gezahlt und Papiergeld bleibt nur aus Nostalgischen Gründen bestehen?

Am Mittwoch kommen die Maskenliebhaber-Gesellschaft und Kopfkino zum letzten Abend Zukunft&Glück zusammen. Dafür bleibt genug zu tun!

Samstag, 17. März

Das Wandbild zeigt immer mehr Interventionen. Unteranderem das vertikale Wohnen das von der Natur durchwachsen ist.
(Bild: Rolf Notter)

Am Nachmittag wurde ein Workshop zum Thema „Luzern in 100 Jahren“ in der Installation durchgeführt. Das Stadtplanungsbüro durfte nach dem gleichen Prinzip wie die eingeladenen Vereine eigenen Utopie-Modelle für Luzern bauen.

Sie haben sichtlich Spass beim Bauen.

Freitag, 16. März

Es wird laut in der Installation. Während wir bereits für die Besucher geöffnet haben, wird fleissig an der Umsetzung gebaut.

Was könnte hier entstehen?
Die neuen Spielbretter werden beschriftet.
Bald ist sie fertig unsere Geldschnüffelbox. Entstanden aus den Inputs des zweiten Vereinsabends Zukunft und Geld. Wie das so riecht? Kommt uns besuchen!

Der dritte Vereinsabend

Zum Thema Macht kochten Moritz Stiefel und sein Team eine Bärlauchschaumsuppe und Spätzlipfanne. Ziemlich mächtig das Ganze!

Als Experte kam der Sozialethiker Hans Ruh und sprach über den Einfluss von Macht, über strukturelle Gewalt und mögliche Lösungen.

Nach der Diskussion über die Frage, welche Positionen gestärkt und welche ausgewechselt werden müssten, wenn unsere Gesellschaft eine Fussballmannschaft wäre, kam es beim Spiel zu ganz konkreten Vorschlägen wie Luzern auszusehen hätte.

Während im einen Séparée eine autonome Gesellschaft enstand, die sich abgeschottet und von der Globalisierung losgesägt hat, wurde im anderen Séparée eine hochtechnisierte Welt gebaut.

Während des Inputs von Hans Ruh (Foto: Jonas Wydler)
Gastgeschenk des FC Luzern, die Nachwuchsmannschaft die künftig Erfolg bringen wird (Bild: Jonas Wydler)